Meneghetti Kunstausstellung

Dialoge zwischen Kunst und Natur im Herzen Istriens

Made for Outdoor

Made for Outdoors ist Meneghettis Skulpturenausstellung im Freien, konzipiert als Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und Landschaft. In Zusammenarbeit mit der Berliner König Galerie entwickelt und von Reiner Opoku kuratiert, vereint die Ausstellung eine ausgewählte Gruppe internationaler Künstler, deren Werke Raum, Material und Wahrnehmung thematisieren. Inmitten von Weinbergen, Olivenhainen und offenem Gelände installiert, laden die Skulpturen zu Bewegung, Innehalten und Reflexion ein. Made for Outdoors steht für Meneghettis Verständnis von Kunst als lebendige, ortsspezifische Praxis, eingebettet in den Rhythmus des Ortes.

Die Kunstwerke sind für alle Besucher frei zugänglich; Kaufanfragen können direkt an Meneghetti gerichtet werden.

Artworks

Kunstwerke

Claudia Comte: Luca (Marble Cactus), 2017

Claudia Comte ist eine Schweizer Künstlerin, deren Praxis die Erinnerung biomorpher Formen durch Skulptur, Installation und Materialforschung untersucht. Ihre Arbeiten verbinden organische Referenzen mit präziser, nahezu architektonischer Klarheit.

Aus Carrara-Marmor gefertigt, interpretiert Luca die vertraute Kaktusform als klassische Skulptur. Der Kontrast zwischen spielerischem Motiv und dauerhaftem Material erzeugt eine stille Spannung zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit.

Claudia Comte: Albertine (Marble Cactus), 2017

Claudia Comte verbindet Skulptur und ortsspezifische Installation und lässt sich von natürlichen Mustern und ökologischen Systemen inspirieren. Organische Formen werden durch handwerkliche Präzision und zeitgenössische Ästhetik transformiert.

Albertine setzt die Cactus-Serie fort und übersetzt eine bekannte Naturform in polierten Marmor. Die reduzierte Gestalt lädt zur Reflexion über Natur, Wiederholung und Symbolik ein.

Devon DeJardin: Guardian Aberash, 2023

Devon DeJardin ist ein amerikanischer Künstler, dessen Arbeit Abstraktion, Spiritualität und symbolische Geometrie verbindet. Inspiriert von weltweiten religiösen Traditionen erforscht er unsichtbare Kräfte und Schutz.

Guardian Aberash verkörpert die Idee des Hüters in abstrakter Form. Die ruhige, frontale Präsenz wirkt wie ein stiller Wächter und lädt zur Kontemplation über Resilienz und innere Balance ein.

Jeppe Hein: Modified Social Bench #28, 2011

Jeppe Hein ist international bekannt für interaktive Werke, die Kunst, Architektur und Humor vereinen. Seine Praxis fördert Beteiligung und verwandelt Betrachter in aktive Teilnehmer.

Modified Social Bench #28 verwandelt ein vertrautes Stadtmöbel in eine skulpturale Erfahrung. Durch Verformung und Drehung lädt die Bank zu Spiel und Begegnung ein.

looping its structure, the bench disrupts expectation and invites playful interaction, redefining how bodies gather in shared space.

Jeppe Hein: Mirror Balloon, 2020

Heins Arbeiten erforschen Wahrnehmung, Präsenz und räumliches Bewusstsein durch minimale, überraschende Gesten. Die Mirror Balloon-Serie steht exemplarisch für diesen Ansatz.

Der reflektierende Ballon schwebt auf Augenhöhe und spiegelt Umgebung und Betrachter. Das Werk löst die Grenze zwischen Skulptur und Raum auf und schafft eine flüchtige Begegnung.

Hans Kupelwieser: Untitled, 2021

Hans Kupelwieser ist ein österreichischer Bildhauer, bekannt für die Erforschung materialbezogener Grenzen. Seine Werke integrieren Zufall und experimentieren mit Metall, Luft und Form.

Diese Aluminiumskulptur scheint ebenso von Atem wie von Materie geformt. Die organische Gestalt hält einen Moment zwischen Spannung und Entlastung fest.

Hans Kupelwieser: Untitled, 2021

Kupelwiesers Praxis bewegt sich zwischen Zwei- und Dreidimensionalität und verbindet technische Präzision mit Experiment. Transformation und Materialgedächtnis stehen im Zentrum.

Aus poliertem Edelstahl gefertigt, reflektiert die Skulptur ihre Umgebung und bewahrt zugleich eine starke physische Präsenz.

Kerim Seiler: Frühling (Spring), 2015/2018

Kerim Seiler ist ein Schweizer Künstler und Architekt mit einer interdisziplinären Praxis zwischen Skulptur, Installation und Architektur. Seine Arbeiten transformieren öffentliche Räume.

Frühling ist eine lackierte Holzskulptur, die Farbe und Rhythmus in den Raum bringt. Die architektonische Form lädt zur Interaktion ein.

Kerim Seiler: Mindspace (Berlin), 2014

Seilers Werke verwischen die Grenze zwischen Skulptur und sozialer Architektur. Seine Installationen sind als Orte des Verweilens und Austauschs gedacht.

Mindspace (Berlin) fungiert als nutzbare Skulptur und aktiviert den Raum durch gemeinsames Erleben.

Arne Quinze: Lupine Flower, 2020

Arne Quinze ist ein belgischer Gegenwartskünstler, dessen Arbeit Natur, Urbanisierung und soziale Verbindung thematisiert. Seine Skulpturen orientieren sich an organischem Wachstum.

Lupine Flower erhebt sich als lebendige Form aus der Landschaft. Das Aluminiumobjekt reflektiert Wandel und Balance zwischen Bewegung und Ruhe.

David Zink Yi: Washingtonia, 2017

David Zink Yi untersucht kulturelle Identität, Transformation und die Migration von Symbolen. Natürliche Formen werden bei ihm häufig in industrielle Materialien übersetzt.

Washingtonia besteht aus Edelstahlpalmen. Durch die Verlagerung eines natürlichen Symbols in Metall thematisiert die Skulptur Erinnerung, Ort und kulturellen Wandel.

Mehr zu erfahren. Mehr zu geniessen.

Die Reise setzt sich fort